Canale – Tenno See

Es war einmal ein mittelalterliches Dörfchen

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das plötzlich von kleinen Hexen besetzt wurde.

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Die waren sehr gefräßig und wollten vor allem nur Süßigkeiten von den armen Dorfbewohnern.

Damit sie nicht zu fett wurden, sondern nur die Hexen Eltern gingen sie in den tiefen Wald

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und aßen dort viel und tranken noch mehr…. to be continued.

 

Steingrubenkogel 2633 MüM

Diese Tour ist eine ideale „kleine“ Bergtour und durch die eindrucksvollen Kalkkögel umso schöner. Wie man nur auf die Idee kommen kann hier Skigebiete zusammen zu schließen ist für mich nicht fassbar.

Die Tour ist einfach zu beschreiben und den meisten die sich gerne in den Bergen aufhalten kennen dieses Revier. Auf der Kemater Alm tummeln sich Tagesgäste, Richtung Adolf Pichler Hütte gehen viele „Jungfamilien“ mit den Kleinen rauf und die ambitionierten zerstreuen sich danach in alle Himmelsrichtungen. Die Alpenklubscharte ist gut zu gehen und der „leichte“ Klettersteig rundet einen wunderbaren Tag ab. Auch wenn es dazu verleitet, keine Klettersteigausrüstung mitzunehmen ist es dennoch wichtig alles anzuziehen und auch zu verwenden incl. Helm. Bis auf einige Wenige war das auch der Fall, überraschenderweise war das vor allem den Jungen bewusster als so manch „altem Hasen“ die wir auf dieser Tour getroffen haben.

Jedenfalls eine Tour die ich wiederholen werde und auf diesem Wege auch nochmal die Ochswand mitnehmen werde. Hoffentlich sind dann keine Gondelmasten die mir die Sicht versperren, die neuen Wahrzeichen der Kalkkögel!

 

Haller Zunterkopf (1966MüM) über Halltal, St. Magdalena, Törl

Früher Vogel fängt den Wurm!

Da Roggi seine Mädls mittags vom Ferienlager abholen musste, sind wir sehr früh vom Halltal Eingang Richtung Magdalena gestartet. Die Herrenhäuser und das Törl waren nach 2 Stunden erreicht und es ging gleich munter weiter zum Thaurer Zunterkopf, wieder ein bisserl runter und dann rauf zum Haller Zunterkopf. Schließlich noch den sehr steilen Steig runter wieder zum Auto ~1200 HM und Roggi konnte pünktlich seine Mädels holen!

Winnebachseehütte 2362 MüM – Familienwochenende

Wie jedes Jahr sind wir auch heuer wieder auf ein Hüttenwochenende in den Bergen, diesmal allerdings ohne Sofia, Melanie und Christian (Snief).

Diese Hütte stand schon lange auf meiner Wunschliste da sie wunderbar liegt und ihr ein guter Ruf voraus eilt!

Lilli ist inzwischen stark genug das sie diesen Anstieg leicht gehen kann, hat sie auch bewiesen (evt. war auch ein bisserl Jammern dabei ;o)

Die Hütte war übervoll (tja unsere nördlichen Nachbarn, das Reisefreudigste Volk auf Erden), sodass wir auch hier zuerst mal stehen mussten bis ein paar gegessen haben, damit auch wir essen konnten.

Die Hüttenruhe ist besoffenen Allgäuern auch nicht wirklich bekannt, wenn dann allerdings jemand auf urtirolerisch klar macht „das iatz a Ruah isch es Vergeltsgottlappn“ dann sind sogar die still….

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Hüttengipfelkreuz auf 2507 M, und fanden dabei riesige Wollgrasfelder von denen sich Lilli kaum trennen konnte. Der restliche Nachmittag und Abend wurde mit Kartenspielen und Malefiz verbracht bis das gewaltige Abendessen kam.

Den letzten Tag verbrachten wir im nahen Klettergarten, wo Lilli erste Gehversuche machen konnte und auch Vicky und ich ein wenig herumturnten (nix wildes, Kletterer werden wir keine mehr).

Dann noch gemütlich (singend) zum Auto und ab nach Hause – Duschen!

PS: die Hütte incl. Wirtsleute und Bedienung sind ein Wahnsinn, Danke für die Gute Bewirtung und die nette Atmosphäre !

Großer Möseler 3480 MüM und die Solisten am Berg….

An diesem Wochenende war es wieder soweit. Das Kernteam Roggi, Phurba und ich marschierten los zu unserer Gletschertour auf den Großen Möseler.

Roggi beschreibt in seinem Blog ausführlich die Tour, damit erspare ich mir und euch die Tour zu beschreiben.

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Was meiner Meinung nach noch erwähnenswert wäre ist die Tatsache dass speziell in den hinteren Zillertaler Alpen viele Bergsteiger Opfer von Steinschlag wurden. Ich befürchte das diese Unfälle sich die nächsten Jahre leider häufen werden, und man deshalb so gut als möglich aufpassen sollte. Leider passiert es immer wieder das trotzdem Menschen da oben herumlaufen, die alleine am Gletscher aufsteigen und ohne Helm die Kletterpassagen angehen. Auch die berühmten Sandalen habe ich auf dieser Tour wieder beobachtet….zumindest bis zur Hütte.

Mein Verständnis für solche Menschen wird immer geringer, da sie sich nicht im geringsten mit den Gefahren beschäftigen, sondern einfach drauf losgehen im Wissen dass sie schon irgendwer bergen wird, hoffentlich noch lebend.

Tja, das musste gesagt werden ;o)

KS Sissi Loser 1832 MüM

Kurz vor 08:00 bin ich von Altaussee losmarschiert, und war nach nicht einmal 11/2 Stunden beim Einstieg zum Klettersteig. Topo findet man hier.
Der Beginn hat es gleich in sich und man braucht bereits die Arm Mukis!

Es geht dann über eine Grasnarbe weiter zu den nächsten ausgesetzten Stellen. Vor mir tat sich ein slowakisches Pärchen schwer, somit hatte ich längere Wartezeiten bis ich überholen konnte. Aber auch ich musste meine Arme immer wieder ausrasten lassen, da die senkrechten Passagen sehr kräfteraubend sind!
Jedenfalls ist man recht schnell beim Rastplatz mit Gipfelbuch, hier wäre auch ein Notausstieg, vor der Schlüsselstelle. Jene Stelle die mir nicht so schwer vorkam als so manch andere davor. Danach kommt nochmal ein senkrechter Aufschwung und dann legt sich der Fels zurück und man steht am Loser.

KS Stafflach mit Philipp

Heute Freitag früh bin ich mit Philipp nochmals (wie bereits angekündigt) nach St. Jodok gefahren und wir sind kurz vor 08:00 in den Klettersteig gestartet.

Das Wetter war diesmal stabil, wenn auch der nächtliche Regen, die Tritte etwas rutschig machte. Vor allem war es aber der nasse Erdboden, der die Schuhsohlen verklebte und so für ungewollte Spannung sorgte.

Der Klettersteig in seiner Gesamtheit ist wirklich selektiv und wird nie langweilig, vor allem nach der ersten Seilbrücke wird das ganze wieder interessant, der Aufschwung zur 2. Seilbrücke und danach noch ein paar Passagen erfordern Konzentration. Es macht jedenfalls enorm Spaß. Am Kreuz angekommen, ist man auch sehr zügig wieder im Tal, und man kann nochmals die schöne Kletterwand betrachten die man gerade durchstiegen hat.

Gehzeit für den Klettersteig war mit 1:45 angegeben, ohne nennenswerte Pausen benötigten wir immerhin 1:50. Wobei uns nicht vorkam das wir langsam am Weg sind!

Philipp blieb fehlerlos und kann sich das zweite mal die volle Punktzahl beim Preisrichter abholen!

Abendtour KS Stafflach – Abbruch wegen Gewitter

Vicky und ich haben wieder mal unser Kind im Keller eingesperrt, und sind nach Feierabend noch nach St. Jodok gefahren zu unserem Ziel dem Klettersteig in Stafflach. Das Wetter war noch überschaubar und deshalb sind wir auch eingestiegen.

Es geht gleich zur Sache und man wird ganz nett gefordert bis man sich ein wenig erholen kann. Wie man auf der Topo sehen kann kommt gleich ein Abschnitt mit C, der unserer Meinung nach stark am D kratzt. Aber was soll´s, es war lässig. Leider wurde das Wetter dann zum Problem, weshalb wir sehr zügig Richtung erstem Notausstieg kletterten, um dort dann den KS zu verlassen. Es war nicht wirklich Gefahr in Verzug, wir wollten aber auch nicht als Deppen der Woche in der TT stehen ;o)

Mir ist´s ja egal, da ich Freitag früh mit Philipp nochmals herkomme, und da wird das Wetter ja hoffentlich passen.