Seblasspitze – 2353 MüM

Die Skitour auf die Seblasspitze ist eine gute Alternative, wenn es rund herum ein wenig heikler ist mit der Lawinensituation, bei überlegter Spurwahl im Auf- wie auch Abstieg sollte auch ein guter „3er“ kein Problem darstellen, natürlich muss trotzdem Vor Ort die Situation lt. Reduktionsmethoden bestimmt werden!

Außerdem sind die ca. 1000 HM ideal für eine nicht allzu lange Tour wenn die Teilnehmer an diesem Tag noch andere Sachen zu tun haben. Schließlich sind auch noch die 2 Rodelalmen (Brandstattalm, Auffangalm) zu nennen, die jeweils genau bei den Abfahrtsvarianten gelegen sind und sich zu einem Besuch aufdrängen! Beide Almen sind wunderbar geführt und man wird bestens versorgt.

Wir in unserem Fall, bekamen über den freien Hängen der Brandstattalm, noch unverspurte Pulverhänge auf unsere Ski und hatten das erste wirkliche Tourenvergnügen dieser Saison!

Start war kurz nach 7:00 früh und für den Aufstieg benötigten wir rund 2 Stunden.

Seblas ich komme sicher wieder ;o)

Guten Morgen – Hoadl 2340 MüM

Gewollt hätten wir ja schon länger, da ich aber nur in der Früh Zeit hatte, rief ich Martin an und ca. 1 sek. später war alles ausgemacht!

Treffpunkt 05:30 IBK, Abmarsch kurz nach 6:00, nach ca. 1:25 waren wir am Ziel und genossen den Sonnenaufgang.

Schnell wieder runter und ab nach Hause bzw. in die Arbeit.

 

 

Vordere Brandjochspitze Südgrat 2559 MüM

Es ist ein krönendes Bergjahr das langsam ins Finale geht, noch nie war ich auf so vielen Gipfeln über 3000M in einer Saison, noch nie hab ich solche Schwierigkeitsgrade gemeistert, noch nie hab ich so (das dürft ihr euch aussuchen)……

Start war heute um 07:00 von Gramart mit Ziel Vordere Brandjochspitze über den Südgrat. Übers Höttinger Bild gelangt man steil und dann sehr steil zum Achselkopf, dann weiter zur privaten Achselkopfhütte um schließlich am Brandjochkreuz ankzukommen. Von dort ist es auch nicht mehr weit zum eigentlichen Grat.

Teilweise ausgesetzt am Gratverlauf entlang, oder ein kurzer Aufschwung bzw. kurzes Abklettern es ist alles dabei, damit es schön spannend bleibt. Auch ein Kaminl muss bezwungen werden und endlich DER SPRUNG (spannende Musik braust auf), ich wollte eigentlich gleich springen, mußte aber warten bis Maestro die Kamera gezückt hatte, mit dem Warten kam auch das Adrenalin….aber die geschätzten 28M die man überspringen muss (geschätzte Flugzeit 5,2 sek.) sind halb so wild!

Noch ein paar Querungen müssen gemeistert werden und man steht am Gipfel mit wunderbarer Fernsicht (4h Gehzeit von Gramart bzw. 1700HM)!

Abstieg über den Normalweg (Achtung Günter: JULIUS POCK STEIG), zur Höttinger Alm, nach kurzer Stärkung weiter zum Auto nach Gramart.

Ein wirklich empfehlenswerte Tour im unmittelbaren Stadtbereich für Menschen mit Trittsicherheit und ohne Höhenangst. In meinem Fall mit perfektem Wetter und einem routiniertem Günter der mich über die heiklen Passagen begleitete – Stellen II bis III. (die letztlich kein Problem waren).

Grünbergspitze 2790 MüM

Start war Samstag früh vom Parkplatz Hinterlarcher Oberellbögen um 05:30, mit den Ski am Rucksack mit dem Tagesziel Grünbergspitze. Dann den Weg bis zur Kapelle gegangen, dort abgezweigt und den Steig weitergegangen (dort sind Gulli und ich im Feber rausgekommen….)

Man kann mit den Skiern rechts von der Arztal Alm losgehen, ich wollte aber nicht und bin bis zum aufgelassenen Oberleger weitergegangen, und bin von dort aus mit den Skiern los. Der Schnee war schön durchgefroren und perfekt “präpariert”. Immer leicht Richtung Süd Ost, die Seeblesspitze rechts liegen lassend. Allerdings bin ich trotzdem zu sehr Richtung Süden gegangen, das ich mich entschlossen habe den steilen Hang zum Seeköpfl aufzusteigen und von dort aus über den Grat weiterzugehen (zugegebenermassen eine unnötige Zusatzübung). Nach 3 3/4 Stunden am Gipfel angekommen, packte ich schnell wieder meine Sachen, da wie üblich ein starker Föhnsturm blies. Viel weiter unten die einzigen 3 Tourengeher des heutigen Tages, die sich langsam näherten.

Fast 900HM unverspurter perfekter Abfahrt lagen vor mir, beim Start naturgemäß ein wenig härter, dann Firn und zum Schluss pappiger Neuschnee, die Fahrt endete genau bei der Arztalalm, wo ich mich umzog, die Ski aufschnallte und gemütlich zum Auto latschte….Herrlich!

Westfalenhaus Skitouren von 8. April bis 11. April

Von Ostersonntag bis Mittwoch waren Günter, Martin und ich im Westfalenhaus untergebracht. Am Sonntag beim Aufstieg war das Wetter noch schlecht, deshalb war die Hütte wahrscheinlich nicht voll ausgebucht. Der gesamte Aufenthalt auf der Hütte wurde durch die Hüttenmanschaft zu einem All Inclusiv Luxusurlaub ;o)

Ziel am Montag war der Längentaler Weisser Kogel auf 3217 MüM, Abfahrt vom Westfalenaus ca, 120 HM in den Talgrund, und dann über herrliches Skigelände immer gerade aus Richtung Längental Joch. Die Spur zweigt nach Rechts ab und steilt Richtung Gipfelhang auf. Nach dem windigen Gipfel fanden wir noch genug Raum für unsere eigenen Spuren bis wir wieder am Talgrund (Fernau) angekommen waren, und den Gegenanstieg angingen. Freundlich empfangen vom Wirt konnte der Tag schön ausklingen.

<RÄUSPER> Alles Gute viel Glück, alles Gute viel Glück, alles Gute alles Gute lallala viel Glück </RÄUSPER-ENDE>

Dienstag war der Hohe Seeblaskogel 3235 MüM dran. Selbes Prozedere wie am Vortag, nach ca. 40min gelangt man zur Abzweigung zum Seeblaskogel. Martin war unser Mann an diesem Tag, er begann den steilen Aufstieg zu spuren, und spurte, spurte, spurte. Weiter oben landet man in einem Hochtal und sieht den 42° steilen Gipfelhang linkerhand schon auf sich zukommen. Fast zu spät richteten wir ein Skidepot ein, Günter und Martin wollten es wissen und hackten sich mit dem Pickel Trittspuren in den harten Schnee und krallten irgendwie auf den Gipfel.

Danach folgte altbekanntes, Abfahrt durch steiles Gelände mit noch gutem Schnee zurück bis zum Anfellplatz, rauf auf die Hütte und Sonnenliegen. Roggi war mir an diesem Nachmittag ein wenig unheimlich, da er so viel Weissbier getrunken hat, wie die letzten Jahre nicht, Dank Martins Geschenk an uns war auch Edelbrand im neuen Flachmann mit dabei, der wurde diesen Nachmittag geleert….

Abschlusstag: Wetterprognose der Profis “evt. hält es noch am Vormittag” /// Wetterprognose von Martin “Sell werm mir des beschte Wettr hobm”

Er behielt Recht – Mittwoch stand der Winnebacher Weisser Kogel 3182 MüM am Programm. Diesmal direkt von der Hütte Richtung Westen, kurz steil aufwärts und dann schön kupiert Richtung Winnebachjoch, vor uns die Italiener (am Vortag hatte sich die gesamte Truppe versoffen, waren aber heute die ersten beim gehen und beim abfahren). Danach rechts haltend in einem Bogen zum steilen Gipfelhang, nochmals durchschnaufen und sehr steil zum Gipfelplateau aufsteigen, wieder alleine am Gipfel. Wieder sensationelle Abfahrt (speziell Gipfelhang), danach ein wenig Bruchharsch und mit ein wenig Firn zur Hütte. Noch ein schnelles Supperl, zahlen und bei SCHNEEFALL, raus nach Lüsens.

FAZIT: erstmals und sicher nicht letztmalig habe ich/wir solche Tourentage verbracht. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn ein paar unverbesserliche Urgesteine uns anmotzten warum wir als Innsbrucker auf der Hütte schlafen müssten….Es ist Kurzurlaub von der ersten Minute, das gesamte Drumherum war perfekt (Freunde, Landschaft, Schneelage, Hütte, Wetter, genau in der Reihenfolge). Ich/wir werden jetzt jedes Jahr so etwas planen, vielleicht geht sichs ja aus und unsere Mädls gehen auch mal mit…

Nachstehend wahllos noch ein paar Fotos, weder chronologisch sortiert noch sonst was, weils total wuascht ist!

Gipfelziele_und_Ubergange

Hippold – Sonntag 25. März 2012 (2642MüM)

Umstellung auf Sommerzeit und mit dem Wissen, das es zu 99% nicht auffirnen wird, sind Martin und ich am Sonntag um 07:15 (Sommerzeit) vom Parkplatz Lager Walchen ohne klares Ziel losgestartet.

Nachdem wir beim Kraftwerk waren, entschieden wir uns Richtung Eiskar, Hippold weiter aufzusteigen, und damit es ein wenig spannender wird, nicht den normalen Spuren zu folgen. Wir sind weiter am Zirbenweg und dann irgendwann steil rauf durch den Wald.

Ober der Waldgrenze angekommen, mussten wir dringend etwas erledigen:

 

Als das geschafft war, sind wir (ich) nach 2:45 am Gipfel angekommen

Die anschliessende Abfahrt war gut, da der Harschdeckel tragfähig war (wieder was neues Roggi…).

Da ich schon so eine Vorahnung hatte, habe ich meine “Steinski” mitgenommen, das war eine kluge Entscheidung, denn am Gipfelhang, bekam ein Ski eine fette Narbe vom Feind.

Wuascht, Danke Martin war eine feine knackige Tour (1255 HM sinds auch). Müssig zu erwähnen das wir auf der ganzen Tour erst nach Hälfte der Abfahrt andere Tourengeher sahen….

Ürbrigens: Roggi ist zuhause geblieben, er wollte lieber seinen “Marshall Bauch” streicheln ;o)

Rostizkogel 3394 MüM (Samstag 10. März)

Ich sag einfach nur folgendes: gutes Timing – motivierte Leute – guter Gipfel – Traumabfahrt – die Hitze allerdings hab ich unterschätzt (das es auf 3000M bereits so warm ist…am Kamm war alles natürlich anders, saukalter Wind)! Das 95% aller Tourengeher auf den K2 spuren, war noch das iTüpferl.

Eine saubere Pulverabfahrt vom Gipfel wurde fast übergangslos von Firn abgelöst. Schließlich noch zurückschieben ins Skigebiet und das obligatorische Bier danach!

Sulzkogel Skitour 3016 MüM (3. März 2012)

Samstag war um 05:45 Abfahrt in IBK, Start in Kühtai 06:45 mit dabei:

 

Roggi, Gulli, mich, UND……………………..DIETZE (Skigott himself, schwang sich in die Niederungen zum gewöhnlichen Volke).

Roggi schreibt ja in seinem Blog ausführlicher http://halltaler.net/?p=955

Ich persönlich möchte nur anmerken, dass die Tour zu einer der besten dieser bisherigen Saison zählt, es war alles sehr stimmig! Der Gipfel gehörte wieder mal Roggi und mir alleine:

Die Abfahrt vom steilen Gipfelhang war wunderbar aufgefirnt und machte enorm Spass. Danach kam ein wenig Plattenpulver, leichter Windharsch und dann tragfähiger Bruchharsch.

Wie waren rechtzeitig gegen 11:30 wieder vorn an der Staumauer, einige unbelehrbare gingen dann erst Richtung Talschluss…….

Das Weizen in Gries schmeckte großartig, vor allem weil auf der Sonnenterrasse ca. 40 andere Tourengeher sassen, die ebenfalls mit einem breiten Grinser im Gesicht die Seele baumeln ließen.

 

GUTE NACHT !

Schau mer mal, was sonst noch kommt…..

Pfoner Kreuzjöchl vom Arztal

Ausgangspunkt Parkplatz Hinterlarcher in Oberellbögen. Danach flach weiter zum Wald und in sanfter Steigung Richtung Wasserschloss. Durch die neuerlichen Schneefälle war ein wenig Vorsicht geboten. Eigentlich wollte ich Seeblesspitze gehen, das haben wir aber auf Höhe Arztal Alm umdisponiert und sind weiter Richtung Pfoner Kreuzjöchl (eine gute Wahl). Kurz vor der Arztal Alm ist von einem Südhang bereits eine Lawine abgegangen, Hinter dem Oberleger ist auch schon eine größere Lawine runtergekommen. Durch die gut angelegte Spur war das für uns aber alles nicht tragisch und wir sind ruhigen Schrittes am Gipfel angekommen, wir bedeutet in dem Fall Gulli und ich.

Die anschliessende Abfahrt – EIN TRAUM, selten gelingt es in der Saison solche Topverhältnisse zu erwischen, wo die Schneeverhältnisse, Wetter, und wenig Tourengeher anzutreffen sind. Wir sind in perfektem Pulver bis zum Ziehweg gefahren. Wie üblich haben wir dann eine Abkürzung genommen, die – wie üblich – noch für viel Gelächter sorgen wird.

Fazit: Perfekter Tag!

Gilfert 2506 MüM

Wieder mal kurz entschlossen (Danke Günter) sind wir Samstag kurz nach 07:00 von Innerst auf den Gilfert.

Am Forstweg entlang, Abkürzungen gibts gar nicht soviele…über freie Hänge Richtung Nonsalm. Im Tal zog immer mehr die Bewölkung auf und wir stetig im Aufstieg, weit und breit kein Mensch zu sehen, erst viel später kurz vor dem Wetterkreuz haben wir noch so einen Frühaufsteher entdeckt, der schon fast am Gipfel war.

Ein Privileg am Gilfert alleine am Gipfel zu stehen und noch dazu “oberhell” (Danke Schwiemu).

An dieser Stelle (einmal nicht ironisch), Danke Günter und Martin, für eure Kameradschaft und Freundschaft, das man so unkompliziert Touren ausmachen kann, und vor allem eure Freude daran, sobald ihr dabei seid (wie junge Hundelen…).

Die Abfahrt im Nebel begleitet von Harsch, war……………………….GEIL, ja es ist ja wurscht! Weiter unten wurde der Harsch abgelöst von zerfahrenen Hängen die angefroren waren,…………………………es ist ja wurscht!

ich freu mich schon aufs nächste mal.