Steingrubenkogel 2633 MüM

Diese Tour ist eine ideale „kleine“ Bergtour und durch die eindrucksvollen Kalkkögel umso schöner. Wie man nur auf die Idee kommen kann hier Skigebiete zusammen zu schließen ist für mich nicht fassbar.

Die Tour ist einfach zu beschreiben und den meisten die sich gerne in den Bergen aufhalten kennen dieses Revier. Auf der Kemater Alm tummeln sich Tagesgäste, Richtung Adolf Pichler Hütte gehen viele „Jungfamilien“ mit den Kleinen rauf und die ambitionierten zerstreuen sich danach in alle Himmelsrichtungen. Die Alpenklubscharte ist gut zu gehen und der „leichte“ Klettersteig rundet einen wunderbaren Tag ab. Auch wenn es dazu verleitet, keine Klettersteigausrüstung mitzunehmen ist es dennoch wichtig alles anzuziehen und auch zu verwenden incl. Helm. Bis auf einige Wenige war das auch der Fall, überraschenderweise war das vor allem den Jungen bewusster als so manch „altem Hasen“ die wir auf dieser Tour getroffen haben.

Jedenfalls eine Tour die ich wiederholen werde und auf diesem Wege auch nochmal die Ochswand mitnehmen werde. Hoffentlich sind dann keine Gondelmasten die mir die Sicht versperren, die neuen Wahrzeichen der Kalkkögel!

 

Haller Zunterkopf (1966MüM) über Halltal, St. Magdalena, Törl

Früher Vogel fängt den Wurm!

Da Roggi seine Mädls mittags vom Ferienlager abholen musste, sind wir sehr früh vom Halltal Eingang Richtung Magdalena gestartet. Die Herrenhäuser und das Törl waren nach 2 Stunden erreicht und es ging gleich munter weiter zum Thaurer Zunterkopf, wieder ein bisserl runter und dann rauf zum Haller Zunterkopf. Schließlich noch den sehr steilen Steig runter wieder zum Auto ~1200 HM und Roggi konnte pünktlich seine Mädels holen!

Ampferstein 2556 MüM, Marchreisenspitze 2620 MüM

Kurz vor 06:00 früh gingen Roggi, Flo und ich auf eine meiner Lieblingstouren.

Warum? 1200 – 1300 HM, 2 schöne Gipfel, bisserl kraxeln, Schotterreisen laufen und schnell wieder in Innsbruck.

Also gings über Axamer Lizum, Halsl, Lustiges Bergler Steigl zum Ampferstein, nach kurzer Rast runter und wieder rauf auf die Marchreisenspitze. Dann runter zum Steig zur Malgrubenscharte und die Reisse runterlaufen ins Lizumer Kar, danach noch die nächste Spur runter laufen bis zur Damenabfahrt! Noch ein Bierchen und Mittags wieder zuhause.

weisser Fleck ist weg – Rumerspitz

Es ist ja nicht zu glauben, aber ich war noch nie auf der Rumer Spitz! Deshalb habe ich das Drama heute beendet !

Vom Waldspielplatz sind Roggi und ich in angenehmen Tempo zu Arzler Scharte rauf und die haben wir dann zügig hinter uns gelassen. Dann den Westgrat entlang (Normalweg), ein bisschen aufpassen, weils auf der Schattseite bereits gefroren hat rauf zum Gipfel. Auf Tipp von einem anderen Gipfelspringer sind wir dann gemeinsam auf die Vintlalm und haben unsere Trinkspeicher angefüllt. Schlussendlich unspektakulär Richtung Rumer Alm – Senner Mad Steig bis zum Ausgangspunkt retour. Perfektes Herbstwetter, Prachtvolle Aussicht, 1750 HM. – Alles gesagt !

frischer Pulverschnee

Abends noch auf der Arzler mitsamt den Kids (war übrigens sehr lustig, Lilli will unbedingt wieder mit der Stirnlampe durch den Wald). Am nächsten Morgen schon auf dem Weg in die Litzn.

Schon am Weg dorthin wurde mir klar das es doch schon mehr Schnee hat als angenommen!

Wuascht – bis zum Halsl alles OK, dann kommt doch die Sonne, die nützt dort oben aber auch nichts mehr, wurde mit später klar.

Auf dem Weg bis zum Grat sind wir teilweise knietief eingesunken, und wichen deshalb zuerst bei den Felsen nach rechts aus. Dann gings eigentlich gut weiter, bis der Fels beginnt.

Da war dann Schluss.

Schön steil runter…..

und ab nach Hause!

Hohe Warte (2597MüM) Karwendel

Heut bin ich um 07:00 vom Berchtoldshof (IBK) losgegangen auf die Hohe Warte. Ich wollte zwar schon viel früher losgehen, aber wenn man fein schläft…..

Also losgegangen und in guten Tempo am Rauschbrunnen vorbeigezogen und gleich weiter auf die Aspachhütte, kurze Trinkpause und weiter gings rauf zur Jägerhütte und danach zum Marterl.

Weil alles so gut lief weiter zum Einstieg in steileres Gelände.

Ab hier sollte man zumindest dann auf Steinschlag aufpassen, falls andere Leute bereits weiter oben unterwegs sind, ich hab einen Helm im Rucksack mitgenommen.

Generell ist es sehr steil und der klassische Karwendel Bruch! Also immer schön konzentriert weiter rauf.

Nach 3h 25min am Gipfel aufgeschlagen und den sensationellen Ausblick genossen!!!

Stubaier, Zillertaler, Wetterstein usw. usw. in perfekter Fernsicht vor meinen Augen. Nebenbei waren am kleinen Solstein, hintere und vordere Brandjochspitze jeweils ein Gipfelsieger oben – hat lustig ausgesehen.

Ich bin jedenfalls glücklich darüber auch mal auf diesem Zapfen gestanden zu sein, da er ja nicht gerade leicht erreichbar ist (~ 1900 HM). Runter gings gleich wie rauf ~2,5 h)

Das beste ist aber das ich direkt von meiner Heimatstadt so eine Tour machen kann, direkt aus der City auf so einen Gipfel ist wirklich GEIL.