Geierschnabel 2353 MüM (Pulstour)

Start kurz vor 08:00 mit Günter bei der 5. Kehre Richtung Padaun. Starker Schneefall begleitete uns über die Sillalm bis zum Gipfel. Da es aber keine erkennbaren Einwehungen gab und die ca. 15cm frischer Pulver schön locker waren, gab es zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Die steilen Hänge unterhalb des Roßgrubenkofels waren gut einsehbar und für uns akzeptabel.

Warum Pulstour – tja ich muss mich ein wenig umstellen und dazu muss man ja wissen wo man überhaupt mit seinem Puls umgeht! Da ist diese Tour goldrichtig – Ziel war es den Puls unter 150 zu halten, gelang auch recht gut, bis auf ein paar kurzzeitige Spitzen…..

Die alten Spuren waren waren gut überdeckt und die Abfahrt wäre ein Genuß gewesen, wenn wir was gesehen hätten ;o).

Übrigens vom Start bis zum Gipfel musste ich spuren. Bis zum Gipfelhang war das auch kein Problem, da es feinster Pulver war (in einer teilweise alten Spur), am Gipfelhang war´s dann schon anstrengender, aber das ist der Preis bzw. Lohn wenn auf der ganzen Tour niemand zu sehen ist (bei der Abfahrt ganz am Anfang kam ein Pärchen daher).

FAZIT: weiter Ausdauer trainieren und das Werkl wird schon wieder laufen !

Fischers Napf 2493 MüM

Die Tourenauswahl war diesmal schwierig, da ich nur wenig Zeit hatte und ich noch immer nicht ganz fit bin.

Die aktuelle Wetter und Lawinensituation machten es auch nicht besser. Ausgesucht hatte ich 2 Tourenziele die schon länger auf der Liste stehen – Hintere Karlesspitze oder Fischers Napf. Da man ab Gries sicher Ketten anlegen musste entschieden wir uns für das Schmirntal.

Der Anfangshang hat es schon in sich, viele Gleitschneelawinen erschweren den Aufstieg und die ca. 20cm Neuschnee auf Eis machten es auch nicht angenehmer. Wir stiegen ein wenig zu hoch und mussten deshalb relativ steil in ein Bachbett absteigen, auf der anderen Seite waren wir in Kürze bei der Almhütte wo die Materialseilbahn endet und das lohnende Gelände sich ein wenig öffnet. Am ersten flacheren Abschnitt angekommen glaubten wir schon, das uns das Wetterglück treu bleibt….leider nicht lang. Die Sicht war miserabel, man konnte kaum beurteilen wie weit der Hang noch weg ist bzw. wie steil er ist. Da es auch zum spuren war (Phurba Respekt!), kamen wir auch nicht wirklich weiter.

Im letzten Abschnitt vor dem steilen Gipfelhang öffnete sich noch einmal ein Sonnenfenster und bestätigte unseren Abbruch, dieser Hang war uns heute zu steil und der Wind blies über den Kamm immer neue Schneemassen.

Die Abfahrt war gebunden pulvrig (teilweise knietief), und durch die schlechte Sicht schwierig. Nebenbei war der Untergrund darunter entweder eisig oder Bruchharsch.

Trotzdem war es eine schöne Skitour, die viele unterschiedliche  Abschnitte hatte.

Anbei die wichtigsten Fotos der Tour – Martin´s Kaffee, schaut mal wie er sich freut ;o)

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