Wildofen 2553 MüM

Also das war so, ich habe am Freitag Philipp mindestens 5 Tourenvorschläge schmackhaft gemacht, aber bei jedem gab es was zu quietschen ;o)

Nachmittags machte ich mich nochmals auf die Suche und habe als Ziel den Wildofen gefunden, bei meiner Variante, startet man gut 200hm unter dem Parkplatz Innerst, damit ergeben sich ca. 1460 Höhenmeter im Aufstieg. Da wir nicht den gesamten Ziehweg ausgehen wollten, gingen wir bereits nach 5 Minuten auf direktem Wege über die wunderbaren Hänge rauf, schlugen uns durch steile Waldschneisen, und kamen über einen kleinen See langsam wieder auf die normale Aufstiegsroute. Hatte ich bereits erwähnt das wir bis hierhin alles Pulver hatten? Der weitere Aufstieg war problemlos und der erwartete starke Föhn, war nur ein laues Lüfterl.

Am Gipfel war nichts los, wie im gesamten Gebiet wo wir waren und wir konnten bei der Abfahrt einmalige Verhältnisse genießen. Denn die Abfahrt vom Gipfel bis zur T……..alm war schlichtweg sensationell.

Schließlich konnten wir sogar die Aufstiegshänge wieder finden und konnten diese in feinem Firn auch noch bis zum Auto abfahren.

Ein Extralob noch an Philipp der die Tour spurte und nie aufhören wollte, weil´s so schön war…..

Naviser Kreuzjöchl 2536 MüM

Endlich war ich im Winter auf dem Naviser Kreuzjöchl, als ehemaliger Almhüttenpächter war ich ca. 20x im Sommer oben aber noch nie bei einer Skitour.

Ideal geneigte Hänge machen diese Tour seit Jahren zu einer der beliebtesten in diesem Einzugsgebiet!

Start war kurz vor 08:00 am herunteren Parkplatz, damit wir uns gemütlich eingehen sind wir am Anfang auf der Rodelbahn gegangen (und auch deswegen weil ich die Abkürzungen über die Waldschneise nicht kannte. Das war unserem Neuzugang RioManni aber nicht unrecht, dann konnte der Motor langsam anlaufen. Vorbei an der renovierten Naviser Hütte (wobei renoviert stark untertrieben ist – ich finde es fast schon zuviel), die leider der Stöcklalm in Zukunft Gäste „klauen“ wird. Dann über den Rücken zum Vorkreuz, schließlich unschwierig zum Gipfel.

Das Tourenteam war diesmal bunt zusammen gewürfelt:

Gulli, RioManni, Stradi, Mani, Philipp und ich. Anbei wie üblich ein paar Eindrücke vom perfektem Tourentag mit wolkenlosem Wetter und ein bisserl zuwenig Pulver.

PS: Morgen gehts ins Kühtai !

 

Wechner Scharte 2758 MüM

Teilnehmer heute waren Viktoria, Sabrina, Erwin, Günter und ich.

Gegen 08:00 parkten wir beim Längentaler Speicher und überquerten diesen anschließend. Ein kurzes Waldstück halblinks haltend und es öffnet sich das lange Mittertal. Gleich zu Beginn war klar das wir heute noch ausgiebig in Pulver baden können. Der Weg zieht sich und man hat so seine Berfürchtungen ob man die halbe Strecke herausschieben muss (stimmt aber nicht…..). Es war wenig los für diese Verhältniss (LWD1 und noch Pulver, Wolkenlos, Wochenende). Meine Theorie ist folgende – Die von mir so geliebten Wald und Wiesenläufer (Dynafit Sprinter), haben mehr Anspruch und laufen sonst wo rauf um wieder ganz schnell herunten zu sein. Dabei ist gerade dieses Seitental ein Paradies! Für die ganz „Faulen“ ist der Schafzoll da, die Vordere Karlesspitze ist auch eine sehr schöne Tour mit perfekten Hängen, nur sollte man früh genug dran sein und schließlich die Wechner Scharte mit steilem Schlusshang und ein paar wirklich guten Hängen für die Abfahrt, da die Sonne auch im Spätwinter nur bedingt einstrahlt, findet man guten Pulver vor (die derzeitige Wetterlage trägt das ihrige dazu bei, trotz Schönwetter Periode sehr trockene Luft).

Für Viktoria war es nach langer Durststrecke wieder mal soweit und sie durfte „draussen“ Luft schnappen, und das tat sie auch in vollen Zügen, Skitechnisch darf sie auch zufrieden sein, Sabrina merkt man an, das sie inzwischen sehr oft auf Tour ist und reitet perfekt die Hänge runter. Gulli ist sowieso ein sehr guter Skifahrer. Bleibt noch Erwin, was soll ich sagen, er dürfte sehr gut Skifahren wenn man ihn sehen würde ;o)

Diese Tour ist ein wirklicher Tipp, die Höhenmeter sind zwar nicht berauschend, allerdings muss auch der lange Talhatscher erst gemacht werden, und es zählen nicht immer die eroberten Höhenmeter! Die Natur hat sich hier von ihrer wunderschönsten Seite gezeigt, und ich komme sicher wieder!

Erwähnenswert ist noch DER Treffpunkt aller Tourengeher aus der Umgebung im größten Hotel in Gries, die Sonnenterrasse ist zum bersten Voll, trotz allem wird man freundlich bedient und das Essen ist auch gut (Verdammt ich hab den Namen vergessen)!

PS: Puls war heute kein Thema, Danke Mädls =0)