Spitzmandl 2206 MüM

Hatte heute „Familienfrei“ und wollte kurzfristig das feine Wetter nutzen bevor die ersten Gewitter kommen. Da ich mit der Vepsn am Weg war sollte es ein Ziel in der Nähe sein (Gruabn, Kofel, na nit scho wieda…..). Da kam mir das Spitzmandl gerade recht. 1200 Höhenmeter sind zu gehen und von dieser Seite bin ich sehr selten am Weg.

Start ist am „neuen“ Parkplatz bei Raitis (früher durfte man ein wenig weiter oben parken). Die Reise ging weiter über den Scheipenhof, Raitiseralm (aufgelassen?), Wetterkreuz auf das Spitzmandl, das seinem Namen alle Ehre macht. Ab der Raitiser Alm geht es stetig sehr steil rauf, bis man aufs Gipfelkreuz knallt.

Trotzdem eine sehr schöne Tour in der Umgebung von Innsbruck.

Am Gipfel wurde ich noch von einem Hund zum Spielen richtiggehend gezwungen, dann gings im Laufschritt, anfänglich im Nieselregen, wieder runter.

Sehr lohnend wenn man mal von seinen klassischen „Übungsbergen“ weg will ;o)

 

 

Afterzechtour

Freitag war ich mit Peter im Sowieso und natürlich hatte ich am Samstag „Schmerzen“ von diesem Lokalabend.

Deshalb Rucksack gepackt und rauf auf den Berg.

Über Heiligwasser – Igler Alm – Patscheralm, immer schön auf Puls rauf, und dann im Schnee raufstapfen zum Schutzhaus.

Martin war am Donnerstag heroben und versuchte mit den Kurzski abzufahren.

das ist keine Abfahrt Martin IMG_0686

Nachdem alles ordentlich rausgeschwitzt war, gings wieder nach Hause und ab zu Flo und Kathi zum nächsten Festl…

Gaiskogelscharte

Nachdem es auf den Bergen frischen Pulver gab, und es ernstzunehmende Informationen gab, das noch ein paar – nennen wir es – Verwegene im Kühtai mit den Skiern unterwegs waren, wollten Philipp und ich auch noch mal Schnee schnuppern.

Die Sicht war:

Bescheiden!

Bescheiden!

Allerdings ging es auch im Nebel recht gut rauf und der Pulver wurde immer mehr, angekommen beim Einstieg in die steile Scharte war es fast zu viel des Guten. Wir wollten schon umdrehen als wieder mal das Navi half und uns sagte das wir gleich mal oben sein mussten….

Am Joch wollten wir ein besseres Sichtfenster abwarten, bis wir bemerkten das es wohl sinnlos ist weiter zu warten.

Die Abfahrt war jedoch gar nicht so übel und es gingen sich durchaus ein paar schöne Schwünge aus. Ab der 3 Seen Hütte war es Steinslalom aber wir schafften es gut bis zum Auto.

KS Leite Nassereith

Ein sehr lohnenswerter Ausflug ist der Klettersteig in Nassereith, Viktoria, Philipp und ich waren Samstag früh dort und sind bei bestem Wetter durchgestiegen. Technische Anforderung ist kurzzeitig D, man muss relativ oft auf „Reibung“ klettern, aber nie allzu schwierig. Die Umgebung ist kitschig schön, und uns sieht diese Gegend sicher wieder. Es gibt auch mehrere Kletterrouten, die auch ich probieren möchte (Aufruf an Roggi und Martin). Anbei ein paar Impressionen!

Serles 2717 MüM

Start war wieder kurz vor 06:00 bei der Ochsenalm. Die Anfahrt ist inzwischen problemlos möglich, der gesamte Weg ist aper!

Motiviert zur Sache gingen diesmal Riomani, Mani 2, Markus (Youngster mit Kondition und Skitechnisch perfekt) und Dietze! Speziell Dietze und ich hatten noch eine Rechnung offen, da uns letztes Jahr die Gipfelabfahrt nicht (mehr) gelang.

Die Ski mussten wir 5 min. tragen und dann gings auf einem Schneeband Richtung Latschen, der Aufstieg durch die Hauptrinne war auch nicht mehr möglich, deshalb suchten wir uns recht abenteuerlich den Weg, bis der Latschengürtel überwunden war. Bis zum Jöchl ging es unspektakulär weiter, die Ski wurden auf den Rucksack gepackt und der Gipfelanstieg in Angriff genommen. Andere wählten den direkten Anstieg über die Abfahrtsroute, so oder so führt der Weg zum Ziel.

Beim Skidepot (4min unter dem Gipfel) rutschten wir Richtung Tal und mussten 1x kurz die Ski tragen um zum verbliebenen großen Schneefeld zu kommen.

Dieser Teil der Abfahrt war gut zu fahren und in angenehmer Steilheit, die Durchfahrt durch das Felsband dürfte an diesem Wochenende letztmalig möglich gewesen sein, da nun alles sehr schnell ausapert. Jedenfalls konnten wir endlich direkt vom Gipfel runterfahren!.

Die restliche Abfahrt war anfänglich angenehm und wurde dann zunehmend sulzig, da es inzwischen einfach zu warm ist und sich die Schneedecke unter 2000 M kaum mehr verfestigt. Trotzdem kamen wir mit den Skiern wieder bis zum Ausgangsort zurück und grinsten um die Wette!

Skitouren Tage Branca Hütte 12. April bis 17. April 2013 – Fornigletscher

Gulli, Halltaler, Phurba, Kurtl und ich fieberten seit Wochen diesen Tagen entgegen, immer wieder haben wir uns getroffen und Details besprochen wie es wohl am besten ablaufen würde, was nehmen wir mit, was bleibt zurück, hält das Wetter, ist der Schnee noch gut, tausend Fragen auf die wir bald Antwort haben sollten.

Der Aufstieg zur Hütte ist angenehm, auch wenn der schwere Rucksack sich bemerkbar macht. Das Prozedere auf der Hütte ist schnell erledigt und wir breiten uns im Zimmer aus. Jeden Abend gibt es um 18:30 im Speisesaal das Abendessen, und das ist so einfach wie genial – auf den Tischen stehen Namenskärtchen und erleichtern das sonstige Gedränge ungemein. Es gibt reichlich Nachschläge beim Essen und es schmeckt einfach sehr sehr gut!

Das erste Ziel am nächsten Morgen ist der Punta San Matteo 3679 MüM. Eine kurze Abfahrt und dann geht der lange Anstieg Richtung Süden los, vorbei an Eisbrüchen und verdammt viel unverspurtem Pulver !! Wir gehen gemächlich und lassen viele an uns vorbei ziehen, kurz vor dem Gipfelhang wird der Wind zum Sturm und ziemlich unangenehm, Gulli entschließt sich dazu es hier gut sein zu lassen und ich entscheide mich ihn bei der ersten Tour hier im Sturm nicht alleine zu lassen. Also packen wir beide zusammen und fahren vom bockharten Rücken runter zum feinen Pulver. Der Rest der Abfahrt ist nur Genuss und es ist mir fast unheimlich warum wir soviel Glück haben und unsere eigenen Spuren ziehen dürfen. Auf der Hütte angekommen gibt’s erstmals ein Glücksweizen, dann wird gekramt und gewaschen. Danach in Ruhe noch ein Bierchen, dann ist wieder Abendessen, diese Routine sollte die anderen Tage fast genauso aussehen und wird deshalb nicht weiter erwähnt. Man kann sich hoffentlich vorstellen wie wunderbar relaxt man in der Sonne sitzt und alles auf sich wirken lässt.

Die 2. Tour führt uns auf den höchsten Gipfel auf den Palon del Mare 3703 MüM. Wir gingen auch diesmal absichtlich als eine der letzten, da sich ein kleines Wolkenband am Himmel hielt und wir deshalb keinen Stress hatten, wir rechneten das es später aufreißt und wir feinen Firn auf die Bretter bekommen wollten. Tja so war es dann auch, am Gipfel zuerst noch kalter Wind, plötzlich Windstille und es zeigte sich der wolkenlose Himmel. Das mit dem Firn stimmte allerdings nicht ganz, den vom Gipfelhang fuhren wir noch in feinem Pulver runter bevor wir uns dem Firn widmen konnten. Wir waren für den Rest der Abfahrt quasi alleine und hatten jede Menge Spaß bis wir wieder auf der Hütte ankamen.

Die 3. Tour war südseitig ausgerichtet und wir wussten das heute der Firntag schlechthin sein wird, das Ziel hieß Monte Pasquale 3553 MüM. Der Aufstieg wurde routinemäßig abgespult, wobei der Gipfelhang schon einiges abverlangte, da er sehr steil war! Am Joch zwischen Pasquale und Cevedale diskutierten der Halltaler und Phurba noch ob sie zum Cevedale noch rüberwollten, aber sie ließen es dann doch bleiben. Dann kam die Abfahrt, mir fehlen noch immer die Worte…..Links und rechts von mir Platz ohne Ende, keine Menschenseele weit und breit, außer uns drei (Gulli und Kurtl sammelten frische Kraft in Bormios Therme) und unter den Skiern FIRN, richtiger geiler Butterfirn. Wir fuhren und fuhren und es hörte einfach nicht auf, es war sicherlich die sensationellste aller Abfahrten in diesen Tage auf der Branca Hütte.

Schließlich nahmen wir uns noch den Monte Tresero 3594 MüM am 4. Tag vor, der Aufstieg war diesmal wieder länger und führte uns recht bald in den Sonnenschein, fast keine Gruppe machte sich an diesem Tag in diese Richtung auf, weshalb es eine sehr einsame Tour wurde mit wunderbaren Eindrücken der Gletscherwelt, es galt auch hier 2 sehr steile Hänge zu überwinden und am Schluss einen kleinen Schnapper vor dem Gipfel konzentriert zu bewältigen. Dafür bekam man ein kolossale Aussicht und ein riesiges Gipfelkreuz zu sehen. Die Abfahrt war am letzten Tag sulzig und man brach teilweise bis zum Bauch ein (Kurtl das war ein Traum….). Wir kamen ziemlich weit unter der Hütte an und mussten in der brennenden Sonne den letzten Anstieg für diese Tage auf uns nehmen. Dafür belohnten wir uns mit ein paar extra Bier und einer Runde Monte die ich als GV springen ließ. Der Abend ging fröhlich zu Ende und wir gingen ein wenig später schlafen. am letzten Tag packten wir unsere Sachen (zumindest jene die uns bis dahin nicht gestohlen wurden) und fuhren in herrlichem Bruchharsch zum Auto.

Zwischen den nun notierten Zeilen gab es hunderte kleine Anekdoten, die ich bewusst nicht anführe, da es den Rahmen sprengen würde und nur verstanden würden wenn man dabei gewesen wäre, jedenfalls wurde viel gelacht, nett diskutiert ein bisserl verarscht aber jeder respektiert!

Danke Euch allen für den feinen Skitouren Urlaub.

 

Wildofen 2553 MüM

Also das war so, ich habe am Freitag Philipp mindestens 5 Tourenvorschläge schmackhaft gemacht, aber bei jedem gab es was zu quietschen ;o)

Nachmittags machte ich mich nochmals auf die Suche und habe als Ziel den Wildofen gefunden, bei meiner Variante, startet man gut 200hm unter dem Parkplatz Innerst, damit ergeben sich ca. 1460 Höhenmeter im Aufstieg. Da wir nicht den gesamten Ziehweg ausgehen wollten, gingen wir bereits nach 5 Minuten auf direktem Wege über die wunderbaren Hänge rauf, schlugen uns durch steile Waldschneisen, und kamen über einen kleinen See langsam wieder auf die normale Aufstiegsroute. Hatte ich bereits erwähnt das wir bis hierhin alles Pulver hatten? Der weitere Aufstieg war problemlos und der erwartete starke Föhn, war nur ein laues Lüfterl.

Am Gipfel war nichts los, wie im gesamten Gebiet wo wir waren und wir konnten bei der Abfahrt einmalige Verhältnisse genießen. Denn die Abfahrt vom Gipfel bis zur T……..alm war schlichtweg sensationell.

Schließlich konnten wir sogar die Aufstiegshänge wieder finden und konnten diese in feinem Firn auch noch bis zum Auto abfahren.

Ein Extralob noch an Philipp der die Tour spurte und nie aufhören wollte, weil´s so schön war…..

Naviser Kreuzjöchl 2536 MüM

Endlich war ich im Winter auf dem Naviser Kreuzjöchl, als ehemaliger Almhüttenpächter war ich ca. 20x im Sommer oben aber noch nie bei einer Skitour.

Ideal geneigte Hänge machen diese Tour seit Jahren zu einer der beliebtesten in diesem Einzugsgebiet!

Start war kurz vor 08:00 am herunteren Parkplatz, damit wir uns gemütlich eingehen sind wir am Anfang auf der Rodelbahn gegangen (und auch deswegen weil ich die Abkürzungen über die Waldschneise nicht kannte. Das war unserem Neuzugang RioManni aber nicht unrecht, dann konnte der Motor langsam anlaufen. Vorbei an der renovierten Naviser Hütte (wobei renoviert stark untertrieben ist – ich finde es fast schon zuviel), die leider der Stöcklalm in Zukunft Gäste „klauen“ wird. Dann über den Rücken zum Vorkreuz, schließlich unschwierig zum Gipfel.

Das Tourenteam war diesmal bunt zusammen gewürfelt:

Gulli, RioManni, Stradi, Mani, Philipp und ich. Anbei wie üblich ein paar Eindrücke vom perfektem Tourentag mit wolkenlosem Wetter und ein bisserl zuwenig Pulver.

PS: Morgen gehts ins Kühtai !

 

Wechner Scharte 2758 MüM

Teilnehmer heute waren Viktoria, Sabrina, Erwin, Günter und ich.

Gegen 08:00 parkten wir beim Längentaler Speicher und überquerten diesen anschließend. Ein kurzes Waldstück halblinks haltend und es öffnet sich das lange Mittertal. Gleich zu Beginn war klar das wir heute noch ausgiebig in Pulver baden können. Der Weg zieht sich und man hat so seine Berfürchtungen ob man die halbe Strecke herausschieben muss (stimmt aber nicht…..). Es war wenig los für diese Verhältniss (LWD1 und noch Pulver, Wolkenlos, Wochenende). Meine Theorie ist folgende – Die von mir so geliebten Wald und Wiesenläufer (Dynafit Sprinter), haben mehr Anspruch und laufen sonst wo rauf um wieder ganz schnell herunten zu sein. Dabei ist gerade dieses Seitental ein Paradies! Für die ganz „Faulen“ ist der Schafzoll da, die Vordere Karlesspitze ist auch eine sehr schöne Tour mit perfekten Hängen, nur sollte man früh genug dran sein und schließlich die Wechner Scharte mit steilem Schlusshang und ein paar wirklich guten Hängen für die Abfahrt, da die Sonne auch im Spätwinter nur bedingt einstrahlt, findet man guten Pulver vor (die derzeitige Wetterlage trägt das ihrige dazu bei, trotz Schönwetter Periode sehr trockene Luft).

Für Viktoria war es nach langer Durststrecke wieder mal soweit und sie durfte „draussen“ Luft schnappen, und das tat sie auch in vollen Zügen, Skitechnisch darf sie auch zufrieden sein, Sabrina merkt man an, das sie inzwischen sehr oft auf Tour ist und reitet perfekt die Hänge runter. Gulli ist sowieso ein sehr guter Skifahrer. Bleibt noch Erwin, was soll ich sagen, er dürfte sehr gut Skifahren wenn man ihn sehen würde ;o)

Diese Tour ist ein wirklicher Tipp, die Höhenmeter sind zwar nicht berauschend, allerdings muss auch der lange Talhatscher erst gemacht werden, und es zählen nicht immer die eroberten Höhenmeter! Die Natur hat sich hier von ihrer wunderschönsten Seite gezeigt, und ich komme sicher wieder!

Erwähnenswert ist noch DER Treffpunkt aller Tourengeher aus der Umgebung im größten Hotel in Gries, die Sonnenterrasse ist zum bersten Voll, trotz allem wird man freundlich bedient und das Essen ist auch gut (Verdammt ich hab den Namen vergessen)!

PS: Puls war heute kein Thema, Danke Mädls =0)

Geierschnabel 2353 MüM (Pulstour)

Start kurz vor 08:00 mit Günter bei der 5. Kehre Richtung Padaun. Starker Schneefall begleitete uns über die Sillalm bis zum Gipfel. Da es aber keine erkennbaren Einwehungen gab und die ca. 15cm frischer Pulver schön locker waren, gab es zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Die steilen Hänge unterhalb des Roßgrubenkofels waren gut einsehbar und für uns akzeptabel.

Warum Pulstour – tja ich muss mich ein wenig umstellen und dazu muss man ja wissen wo man überhaupt mit seinem Puls umgeht! Da ist diese Tour goldrichtig – Ziel war es den Puls unter 150 zu halten, gelang auch recht gut, bis auf ein paar kurzzeitige Spitzen…..

Die alten Spuren waren waren gut überdeckt und die Abfahrt wäre ein Genuß gewesen, wenn wir was gesehen hätten ;o).

Übrigens vom Start bis zum Gipfel musste ich spuren. Bis zum Gipfelhang war das auch kein Problem, da es feinster Pulver war (in einer teilweise alten Spur), am Gipfelhang war´s dann schon anstrengender, aber das ist der Preis bzw. Lohn wenn auf der ganzen Tour niemand zu sehen ist (bei der Abfahrt ganz am Anfang kam ein Pärchen daher).

FAZIT: weiter Ausdauer trainieren und das Werkl wird schon wieder laufen !

Fischers Napf 2493 MüM

Die Tourenauswahl war diesmal schwierig, da ich nur wenig Zeit hatte und ich noch immer nicht ganz fit bin.

Die aktuelle Wetter und Lawinensituation machten es auch nicht besser. Ausgesucht hatte ich 2 Tourenziele die schon länger auf der Liste stehen – Hintere Karlesspitze oder Fischers Napf. Da man ab Gries sicher Ketten anlegen musste entschieden wir uns für das Schmirntal.

Der Anfangshang hat es schon in sich, viele Gleitschneelawinen erschweren den Aufstieg und die ca. 20cm Neuschnee auf Eis machten es auch nicht angenehmer. Wir stiegen ein wenig zu hoch und mussten deshalb relativ steil in ein Bachbett absteigen, auf der anderen Seite waren wir in Kürze bei der Almhütte wo die Materialseilbahn endet und das lohnende Gelände sich ein wenig öffnet. Am ersten flacheren Abschnitt angekommen glaubten wir schon, das uns das Wetterglück treu bleibt….leider nicht lang. Die Sicht war miserabel, man konnte kaum beurteilen wie weit der Hang noch weg ist bzw. wie steil er ist. Da es auch zum spuren war (Phurba Respekt!), kamen wir auch nicht wirklich weiter.

Im letzten Abschnitt vor dem steilen Gipfelhang öffnete sich noch einmal ein Sonnenfenster und bestätigte unseren Abbruch, dieser Hang war uns heute zu steil und der Wind blies über den Kamm immer neue Schneemassen.

Die Abfahrt war gebunden pulvrig (teilweise knietief), und durch die schlechte Sicht schwierig. Nebenbei war der Untergrund darunter entweder eisig oder Bruchharsch.

Trotzdem war es eine schöne Skitour, die viele unterschiedliche  Abschnitte hatte.

Anbei die wichtigsten Fotos der Tour – Martin´s Kaffee, schaut mal wie er sich freut ;o)

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Pfoner Kreuzjöchl 2640 MüM

Diesmal wieder Start beim Hinterlacher – Oberellbögen kurz vor 08:00. Mit dabei Philipp der „Spurer“, Daniel sein „Masseur“, Gulli und ich.

Beim Aufstieg machten wir nicht die Abkürzung bei der Kapelle, da wir zu wenig Schnee vermuteten. Zügig erreichten wir das Kraftwerk und stiegen weiter auf Richtung Eisenbahnerhütte, da wurde die Spurarbeit wieder mehr.

Der Nebel erschwerte die Orientierung, fast nie war eine alte Spur vorhanden,  wir arbeiteten uns Hang für Hang nach oben. Da der Nebel immer schlimmer wurde beschlossen wir bei ca. 2400 MüM das wir es gut sein lassen, da wir so gut wie nichts mehr sahen.

Wie zum Hohn kam 4 Minuten später die Sonne heraus und Minuten später war wolkenloses Wetter. Also starteten wir zum Endspurt und gingen noch auf den Gipfel. Belohnt wurden wir in der Abfahrt mit wunderbaren unberührten Hängen mit teilweise bestem Pulver!

Die weitere Abfahrt von der Arztaler Alm war gut und unspektakulär. Auch diesmal waren wir lange am Weg, da wir durch Orientierung, Entscheidungen der weiteren Vorgehensweise und Spuren (Phil) natürlich viel länger brauchten (gute 3Stunden für 1250HM).

Das Tourenteam war neu aber man hatte das Gefühl, das wir schon 100x miteinander am Weg gewesen wären ;o)